Jede Nacht seh ich diese Tür -
Aus Stein oder Holz, aus Eiche und Eisen,
Aus dem dunklen Zimmer, oder von außen...
Sie erscheint vor mir, und öffnet sich leise,
Und der Wind bricht die Stille,
Wie tausende Streicher spielt er Crescendo,
Und ich fliege gegen meinen Willen
Zum glücklichen Ende...
Hinter dieser Tür -
Warte auf mich,
Und ich komme dort einmal, auch beim Tageslicht
Jede Nacht sehe ich nichts mehr,
Denn der Traum zerbricht, und ich lande wieder
Ins warme Bett. Mein Kopf ist leer,
Ich vergesse den Weg, ich kann nicht fliegen.
Nur ein undeutliches Lied bricht die Ruhe,
Mit einer fernen Stimme ruft mich weiter:
- Spiel mich, folge mir, tu es,
Ich kenne deinen Weg, ich werde dich leiten...
Hinter dieser Tür
Spielst du dieses Lied,
Diesen Weg, der kaum sichtbar vor mir liegt...
Jeden Tag spiele ich ein Lied,
Aber jeden Tag ist es das falsche.
Jeden Tag zeichne ich die Noten,
Wie eine Landeskarte, und immer wieder
Entflieht es mir und ich bekomme etwas
Einfaches und unmusikalisches,
Denn der Weg zu Dir ist das ganze Leben,
Er besteht aus tausende Lieder
Hinter dieser Tür
Warte auf mich,
Und am Ende komm ich zu dir beim Tageslicht...